Aktuell

Das Eröffnungsevent des neuen Mädchenhauses in Bildern

Ab nächster Woche werden schutzbedürftige junge Frauen im Mädchenhaus Zuflucht finden. Am Mittwochabend fand der Eröffnungsevent statt.

Opferhilfe Strategie

Der Grosse Rat hat gestern die kantonale Opferhilfe Strategie in Kraft gesetzt. Damit ist auch die Finanzierung eines zweisprachigen Mädchenhauses in Biel gesichert.

Imi fliegt

Das Präventionsprojekt «Imi fliegt» zeigt, wie Kinder lernen können, Hilfe zu suchen – und wie Lehrpersonen sie dabei unterstützen können.

Petition an den Bundesrat: 350 Millionen für die Sicherheit der Frauen, jetzt!

Wir sind Mitunterzeichnerinnen der Petition von campax und brava.

Unterschreiben auch Sie die Petition für mehr Massnahmen für den Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt

Neuer Podcast: «Osons en parler» – «Sprich darüber»

Letztes Jahr hat Solidarité femmes – Frauenhaus und Beratungsstelle in der Region Biel das 30-jährige Jubiläum gefeiert. Aus diesem Anlass lancieren wir den Podcast «Osons en parler»- «Sprich darüber», in welchem eine Frau erzählt, wie sie Opfer von Häuslicher Gewalt wurde und wie sie den Weg ins Frauenhaus und in eine selbständige Zukunft ohne Gewalt gefunden hat.

«Nur JA heisst JA» – Petition von Amnesty International

Solidarité femmes setzt sich für die Ja heisst Ja- Lösung ein: Damit die sexuelle Selbstbestimmung geschützt werden kann. Unterzeichnen Sie die online-Petition von Amnesty International. PETITION «NUR JA HEISST JA»…

Photoforum Pasquart am 03. Juli

Encounter: Zagara

Tiziana Amico, Verein solidarité Femmes Biel/Bienne & Region

Geschlechtsspezifische Gewalt ist ein drängendes gesellschaftliches Problem. Sie beginnt nicht erstbei physischer Gewalt, sondern wurzelt in alltäglichen Rollenbildern, Normalisierungen und unsichtbaren Machtstrukturen.

In ihrer Ausstellung „Zagara – Ciò che resta“ untersucht die Fotografin Tiziana Amico diese unsichtbaren Mechanismen: vontradierten Geschlechterstereotypen und medialen Bildern bis hin zuintergenerationellem Schweigen und Trauma.

Im Rahmen dieses Abends tritt sie in einen offenen Dialog mit Stefanie Nuozzi und Cristina Froidevaux-Di Benedetto vom Frauenhaus Biel. Gemeinsam sprechen sie darüber, wiekünstlerische Arbeit und praktische Präventions- und Beratungsarbeitineinandergreifen können. Wie können Bilder und Geschichten helfen, gesellschaftliche Aufmerksamkeit zu schaffen, Betroffene zu stärken und Prävention wirksamer zu gestalten? Welche Rolle spielen Stereotype, Schweigenund kulturelle Narrative bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Gewalt? Und wie können wir gemeinsam dazu beitragen, dass Prävention nicht nurreagiert, sondern bereits an den Wurzeln ansetzt?

Der Abend bietet Raum für Austausch, Fragen und ein gemeinsames Nachdenken darüber, wie Kunst und Soziale Arbeit zusammenwirken können, um Gewalt gegen Frauen sichtbar zu machen und langfristig zu verhindern.